Lena can't do it all

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Für mich, als eine die sich jetzt schon über ein Jahr mit ActivityPub und dem Fediverse beschäftigt, sind es hauptsächlich Fragen zur Legalität bzw. Haftung.

Ohne absichtlich etwas illegales hosten zu wollen... was ist wenn ich es versehentlich tue (zb. etwas in meinen Videos verwende, das nicht nicht dürfte) oder mich jemand bezichtigt, auch wenn es nicht wahr ist?

Denn sonst... sehe ich die wichtigsten Hürden aus dem Weg geräumt. Ich weiß wie ich Server einrichte, wie ich die Software installiere und aktuell halte, ich kenne mich genug mit der Theorie aus um halbwegs effektiv administrieren zu können...

Wir könnten unser eigenes YouTube haben. Mit PeerTube. Keine takedowns, Kommentare wie wir es möchten. Und nur mit anderen die wir auch mögen assozieren (kein “Nazis sind doof” –> Nächstes empfohlenes Video: “Sollen wir 'Nazis sind doof' sagen?”).

PeerTube Oberfläche

Wir könnten unsere eigene Microblogging Seite ala Twitter haben. Mit Mastodon. Nur User, die wir approven, starke kontrolle über das Klima und die Community, mächtige Moderationstools — und trotzdem Vernetzbar mit dem Rest von Mastodon (den wir mögen, auch das lässt sich regeln). Also das beste von einer Blase und einem globalen Netzwerk vereint.

Diese beiden seperaten Lösungen, Mastodon und PeerTube, müssen gar nicht seperat sein. Da beide das selbe Protokol verwenden — ActivityPub — kann man mit einem Mastodon Account einem PeerTube Channel folgen, als wäre es ein User auf Mastodon. Wenn auf dem Channel dann ein Video hochgeladen wird, landet es in deiner Mastodon Timeline wie ein normaler Post.

So lassen sich auch Kommentare zu PeerTube Videos senden, indem man auf Mastodon auf den Post antwortet. Wenn man das will natürlich — der Admin der PeerTube Instanz kann das auch ausstellen.

Hoffentlich geht einem langsam auf, wie cool das Fediverse damit ist. Keine Firmen, keine zentralen Server, hauptsächlich mit Leuten zu tun haben, die man tatsächlich mag. Und alles ohne auf Bequemlichkeit zu verzichten.

Es fühlt sich zwar so an, als würde man sich aus “dem Sozialen Netzwerk” ausklinken, wenn man Twitter nicht benutzt, aber Mastodon steht Twitter in Sachen Features um nichts nach. Es hat sogar viel mehr, auf die ich gar nicht eingegangen bin.

Und durch die Vernetzungsfunktion zwischen Server verschiedenster Art – eben auch anderer Inhalte – fühlt sich das Fediverse viel mehr nach “Internet” an.

So könnt ihr diesem Blog auch mit einem Mastodon – oder anderweitigem Fediverse – Account folgen! Einfach nach @lena@techromancer.club suchen und folgen. Wenn ich einen Post veröffentliche, wird er in eure Timeline gespült. Wie cool!

Ein Beispiel.

Also... alles super, eigentlich. Was mich noch abhält sind eben die Frage der Haftung, wenn was blöd läuft eine Firma glaubt sie könnte mich einschüchtern. Oder sogar im Recht ist.

Aber ja, danke dass ihr meinem Ramble Aufmerksamkeit geschenkt habt!

Im Prinzip, für eine jüngere Version von mir selbst. Ich denke mir “Hey, dieses Video sollte es geben” — egal ob ich den Gedanken vor einer Woche oder vor Jahren hatte.

Zumindest denke ich mir das jetzt, nachdem ich ein Video veröffentlicht habe, das ich schon seit Jahren machen wollte. Aber das selbe gilt für die eigentlich alle meiner Videos, mit der Ausnahme von meinem Video zu Risen, Risen 2 und einem Video zu Kingdom Come: Deliverance, an dem ich schon seit über einem halben Jahr arbeite.

Denn für diese Videos hatte ich die Absicht etwas gutes der Diskussion zu den Spielen beizutragen.

Nur habe ich noch nicht ganz raus inwiefern sie diese Aufgabe erfüllen sollen. So ist YouTube keine Platform für “Diskussion”. Das höchste der Gefühle wird Bildung sein... und im schlimmsten Fall misinformation.

Immerhin hat man nur die “YouTuber”, die ihre Ideen schön in Videos verpacken... und dann die Kommentatoren.

So hatte ich keine “Diskussion” über die Ideen in meinen Videos ausserhalb meines Kommentarbereichs.

Nur mein Video zu der englischen Lokalisation von Elex scheint einen richtigen Eindruck hinterlassen zu haben — so hat das deutsche Podcast Magazin “The Pod” aufgrund meines Anstosses bei THQ Nordic nachgefragt wie der Lokalisationsprozess aussah, damit das Ergebnis dermassen außergewöhnlich wurde.

Vielleicht muss ich nur weiter machen und mehr “Treffer” wie das Elex Video werden erst möglich, wenn ich meinen Output erhöhe.

Da kommen wir jedoch in ein kapitalistisches “musse bespielen” Denken, dass ich mir nicht leisten kann (da Vollzeitjob) und nicht leisten will (weil kapitalistisch). Denn ich will Videos nicht machen um erfolgreich zu sein. Weder finanziell oder sozial.

Wobei das natürlich nicht ganz stimmt. Ich würde mich freuen wenn ich mit Videos Geld verdienen könnte. Oder wenn es mir das Lob von Leuten einbringt, die ich wertschätze.

Zum Teil tun und taten sie das auch, und das war schon cool. Aber wie gesagt sehe ich mich nicht in der Lage das als Motivation zu nutzen.

Warum also dann? Wie wir in den letzten Monaten gesehen haben: Eher gar nicht.

Aber wenn, dann für mich. Wenn auch eine jüngere Version.

In meinem neusten Video führe ich euch eine Filmreihe (+ eine Serie) ein, die den seltenen Ausreisser eines richtig guten Filmes zu RPGs darstellt.

JourneyQuest Thumbnail

Video auf YouTube Video auf UnlimitedAmmo

I have a weirldy changing-all-the-time relationship with games. Altough, with ADHD, thats just what all my interests are like, I suppose.

The point is: I want to pin down what I really like. Collect that. Maybe, once I get around to it, brush it all up and present it in a neat package. If not for an audience, then just for myself.

Another point is to challange myself and play games I have put off before. Grab what new things they offer that I like and catalogue them here. A little “best of experiences” journal, if you will.

And finally, I like to entertain the thought of making an RPG myself one day. Having a pool of my favorite ideas to draw from will be very useful. Maybe even just to write a tabletop adventure.

But yeah. Welcome. This is it.