Lena can't do it all

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Podcasts aufzunehmen macht sehr viel Spaß. Sie zu schneiden, rendern und hochzuladen leider weniger.

Vor allem ist es viel repetitive Arbeit. Wieso also nicht Computer genau dafür benutzen, für das sie erfunden wurden und uns viel lästige Frickelei abnehmen lassen?

Audiobearbeitung

Wenn nur die eine Spur bearbeitet wird: Makros, Makros, Makros!

Für einen ganzen cast: Pausen automatisch entfernen lassen.

Rendern!

Wenn die Audiospur vom Cast steht

...braucht man evtl. noch eine Videoversion. Die ist ident zur Audioversion hat aber ein Bild. Warum dafür ein Schnittprogramm bemühen und den eigenen Rechner damit beauftragen?

Eine Möglichkeit wäre es FFMpeg dafür zu benutzen, mit folgendem Befehl: ffmpeg -loop 1 -i image.jpg -i audio.mp3 -c:a copy -c:v libx264 -shortest out.mp4

Kein fettes Schnittprogramm mehr, cool! Aber das geht sicher noch angenehmer. Wir müssen die Dateien ja sowieso hochladen, also warum nicht beides kombinieren!

Die Audiodatei und das Thumbnail auf einen Server wie NextCloud (der für Koordination sowieso sehr nützlich ist!) laden, dieser erkennt – hey, eine mp3 und eine jpeg datei mit gleichen namen, ich rechne die mal zu einem mp4 video zusammen! Ganz automagisch!

Veröffentlichen

Da die Dateien eh schon auf einem Server im Internet liegen, warum nicht von da aus an Wordpress und YouTube weitergeben? Eine Datei mit den entsprechenden Infos vorrausgesetzt (Titel, Beschreibung, Tags, etc.) sollte dem nichts im Wege stehen!

Fazit

Und da haben wir es: Der moderne Podcast-Workflow. Warum gibt es den noch nicht? Müssen wa uns ma ranhalden!

Muss in der alacritty.conf (%Appdata%/alacritty/alacritty.yml) folgenden Wert auf true setzen:

enable_experimental_conpty_backend: true

Der ist nur vefügbar wenn Windows mindestens Build 1809 ist.

Jetzt klappt das wechseln in den Command Mode in (Neo)Vim in Alacritty unter WSL, hurra! Aber in Tmux macht es immer noch mucken, boo!

Dafür im $HOME eine datei .tmux.conf anlegen und/oder das einfügen:

set -s escape-time 0

Terminal & Tmux Session neu starten nicht vergessen und dann geht es hoffentlich! 👾

Ihr seid Teil einer unterrepräsentierten Gruppe und habt Interesse daran Videoessays oder Podcasts zu machen, aber euch fehlt die Zeit alleine zu lernen wie Essays geschrieben, aufgenommen, geschnitten und hochgeladen werden? Wie Podcasts mit Online-Gästen funktionieren? Ob Videos unbedingt auf YouTube sein müssen? Wie wenig Hosting kosten kann?

Ich bin Lena, mache seit über 5 Jahren YouTube Videoessays auf meinem Kanal Gescheit Gespielt, seit 2 Jahren Podcasts und technische Administration für die Mediendiskussionsgruppe Unlimited Ammo.

Obwohl ich trans* bin habe ich momentan nicht das Gefühl mit meiner Perspektive viel zum weißen, männlichen Diskurs auf YouTube mit meinen Essays beitragen zu können — zumindest nicht ohne entsprechenden Aufwand bei Recherche, was mir jedoch dem Hobby-Aspekt kaputt macht.

Daher will ich meine Kenntnisse anderen anbieten, um ihnen zu helfen selbst ein Standbein in den Onlinemedien zu bekommen – ob als Aktivismus oder als Hobby.

Was ich euch anbieten kann: * Grundlegende Fragen beantworten (“Wo fange ich am besten an?”) * Software empfehlen, die Gratis ist und ich selbst verwende, also euch auch bei der Bedienung unterstützen kann * Meinen NextCloud Server mit euch teilen, wenn ihr auch Google Drive/Docs vermeiden wollt * Hosting Optionen empfehlen * Fragen zu selbst aufgesetzten Servern beantworten, darunter: – Wordpress – NextCloud – PeerTube – WriteFreely

Wenn ihr glaubt dass ich euch helfen kann, dann meldet euch gerne per e-mail an lena@techromancer.club!

< 3 Lena

Vielleicht ist es mein ADHS, aber wenn sich ein Werk besonders in mein Gehirn gräbt, sehe ich es überall reflektiert.

Besonders erinnere ich mich an diese:

  • Gothic 2, das PC Rollenspiel von Piranha Bytes.
  • Homestuck, der Webcomic von Andrew Hussie (obwohl ich ihn immer noch nicht zu Ende gelesen habe!)
  • Fallout: Equestria, eine Fanfiction zu My Little Pony: Friendship is Magic

Und die neueste Addition ist von 2014: Undertale.

Die Arten und Weisen, in denen Undertale über das eigene Medium spricht, als auch ganz für sich ein perfekt unterhaltsames Spiel ohne Durchhänger zu sein, ist heute immer noch genauso beeindruckend als es rauskam.

Nur ist es heute prinzipiell zu Tode besprochen. Woops.

Aber ich will nur teilweise über Undertale sprechen. Denn etwas dass mir immer wieder passiert, ist dass ich über eine Idee für ein Spiel nachdenke, die mir sehr gefällt. Entweder weil ich mich inspiriert fühle, oder weil ich sie in einem anderen Spiel sehe.

Und dann frage ich mich: “Welche Spiele haben diese Idee erfolgreich ausgeführt?” mit der Antwort, jedes Mal: Undertale.

Vielleicht fühle ich mich nur von Ideen angezogen, die auch in Undertale vorkamen. Aber es kommt mir eher so vor, als ob ich mich von mir bekannten Spielen wegbewege, bis ich mir eben diese Frage stelle.

Ich glaube aber auch dass Undertales Erfolg darin liegt, dass es wirklich sehr, sehr viel macht. Die Technik und die Bedienung mag simpel sein, aber das Spiel kocht mit Ideen förmlich über — es a) zwingt die Spieler nur nicht sich mit den meisten auseinander zu setzen und 2.) dauert die Ausführung von einer Idee meistens unter 2 Minuten.

“Gagfeuerwerk” könnte man es auch nennen.

Aber auch abseits der vielen tollen “bits” – wie eben dass ein “Pacificst Run” der richtige Pfad ist, aber das Gegenteil, der “Genocide Run”, als auch alles mögliche dazwischen, trotzdem viel neuen Content, Ideen und Bits bieten.

Die Nähe zu Homestuck könnte Undertale's Philosophie in dieser Hinsicht auch näher erklären. So ist der Comic von der aesthetic und der generellen Struktur auch simpel gehalten, wird in seinem Verlauf jedoch trotzdem ein Point & Click Adventure, ein EarthBound-artiger walking Simulator (inklusive vollem OST namens “AlterniaBound”, mehreren teils 10+ Minuten langen Animationen und vieles dazwischen.

Dazu kommen die Ideen zum Worldbuilding, verschiedene Ansätze zu Erzählstrukturen, Einbindung des Lesers – und des Autors! – in die Fiktion, Verwebungen/Foreshadowing auf einem riesigen Level, neue Defintionen wie Beziehungen zwischen den Figuren aussehen können...

Die vier Beziehungsquadranten von Homestuck

Die “Quadranten” der Troll-Rasse in Homestuck ist eine der vielen einzigartigen Erbstücke von Homestuck.

...Toby Fox, der Autor von Undertale hat in den ersten Jahren Musik für Homestuck produziert, ist mit dem Autor von Homestuck befreundet und hat einen Teil von Undertale entwicklert während er in dessen Keller gewohnt hat.

Also denke ich ist es kein Wunder dass beide Werke auf meiner geistigen Liste gelandet sind?

Für mich, als eine die sich jetzt schon über ein Jahr mit ActivityPub und dem Fediverse beschäftigt, sind es hauptsächlich Fragen zur Legalität bzw. Haftung.

Ohne absichtlich etwas illegales hosten zu wollen... was ist wenn ich es versehentlich tue (zb. etwas in meinen Videos verwende, das ich nicht dürfte) oder mich jemand dessen bezichtigt, auch wenn es nicht wahr ist?

Denn sonst... sehe ich die wichtigsten Hürden aus dem Weg geräumt. Ich weiß wie ich Server einrichte, wie ich die Software installiere und aktuell halte, ich kenne mich genug mit der Theorie aus um halbwegs effektiv administrieren zu können...

Wir könnten unser eigenes YouTube haben. Mit PeerTube. Keine takedowns, Kommentare wie wir es möchten. Und nur mit anderen die wir auch mögen assozieren (kein “Nazis sind doof” –> Nächstes empfohlenes Video: “Sollen wir 'Nazis sind doof' sagen?”).

PeerTube Oberfläche

Wir könnten unsere eigene Microblogging Seite ala Twitter haben. Mit Mastodon. Nur User, die wir approven, starke kontrolle über das Klima und die Community, mächtige Moderationstools — und trotzdem Vernetzbar mit dem Rest von Mastodon (den wir mögen, auch das lässt sich regeln). Also das beste von einer Blase und einem globalen Netzwerk vereint.

Diese beiden seperaten Lösungen, Mastodon und PeerTube, müssen gar nicht seperat sein. Da beide das selbe Protokol verwenden — ActivityPub — kann man mit einem Mastodon Account einem PeerTube Channel folgen, als wäre es ein User auf Mastodon. Wenn auf dem Channel dann ein Video hochgeladen wird, landet es in deiner Mastodon Timeline wie ein normaler Post.

So lassen sich auch Kommentare zu PeerTube Videos senden, indem man auf Mastodon auf den Post antwortet. Wenn man das will natürlich — der Admin der PeerTube Instanz kann das auch ausstellen.

Hoffentlich geht einem langsam auf, wie cool das Fediverse damit ist. Keine Firmen, keine zentralen Server, hauptsächlich mit Leuten zu tun haben, die man tatsächlich mag. Und alles ohne auf Bequemlichkeit zu verzichten.

Es fühlt sich zwar so an, als würde man sich aus “dem Sozialen Netzwerk” ausklinken, wenn man Twitter nicht benutzt, aber Mastodon steht Twitter in Sachen Features um nichts nach. Es hat sogar viel mehr, auf die ich gar nicht eingegangen bin.

Und durch die Vernetzungsfunktion zwischen Server verschiedenster Art – eben auch anderer Inhalte – fühlt sich das Fediverse viel mehr nach “Internet” an.

So könnt ihr diesem Blog auch mit einem Mastodon – oder anderweitigem Fediverse – Account folgen! Einfach nach @lena@techromancer.club suchen und folgen. Wenn ich einen Post veröffentliche, wird er in eure Timeline gespült. Wie cool!

Ein Beispiel.

Also... alles super, eigentlich. Was mich noch abhält sind eben die Frage der Haftung, wenn was blöd läuft eine Firma glaubt sie könnte mich einschüchtern. Oder sogar im Recht ist.

Aber ja, danke dass ihr meinem Ramble Aufmerksamkeit geschenkt habt!

Im Prinzip, für eine jüngere Version von mir selbst. Ich denke mir “Hey, dieses Video sollte es geben” — egal ob ich den Gedanken vor einer Woche oder vor Jahren hatte.

Zumindest denke ich mir das jetzt, nachdem ich ein Video veröffentlicht habe, das ich schon seit Jahren machen wollte. Aber das selbe gilt für die eigentlich alle meiner Videos, mit der Ausnahme von meinem Video zu Risen, Risen 2 und einem Video zu Kingdom Come: Deliverance, an dem ich schon seit über einem halben Jahr arbeite.

Denn für diese Videos hatte ich die Absicht etwas gutes der Diskussion zu den Spielen beizutragen.

Nur habe ich noch nicht ganz raus inwiefern sie diese Aufgabe erfüllen sollen. So ist YouTube keine Platform für “Diskussion”. Das höchste der Gefühle wird Bildung sein... und im schlimmsten Fall misinformation.

Immerhin hat man nur die “YouTuber”, die ihre Ideen schön in Videos verpacken... und dann die Kommentatoren.

So hatte ich keine “Diskussion” über die Ideen in meinen Videos ausserhalb meines Kommentarbereichs.

Nur mein Video zu der englischen Lokalisation von Elex scheint einen richtigen Eindruck hinterlassen zu haben — so hat das deutsche Podcast Magazin “The Pod” aufgrund meines Anstosses bei THQ Nordic nachgefragt wie der Lokalisationsprozess aussah, damit das Ergebnis dermassen außergewöhnlich wurde.

Vielleicht muss ich nur weiter machen und mehr “Treffer” wie das Elex Video werden erst möglich, wenn ich meinen Output erhöhe.

Da kommen wir jedoch in ein kapitalistisches “musse bespielen” Denken, dass ich mir nicht leisten kann (da Vollzeitjob) und nicht leisten will (weil kapitalistisch). Denn ich will Videos nicht machen um erfolgreich zu sein. Weder finanziell oder sozial.

Wobei das natürlich nicht ganz stimmt. Ich würde mich freuen wenn ich mit Videos Geld verdienen könnte. Oder wenn es mir das Lob von Leuten einbringt, die ich wertschätze.

Zum Teil tun und taten sie das auch, und das war schon cool. Aber wie gesagt sehe ich mich nicht in der Lage das als Motivation zu nutzen.

Warum also dann? Wie wir in den letzten Monaten gesehen haben: Eher gar nicht.

Aber wenn, dann für mich. Wenn auch eine jüngere Version.

In meinem neusten Video führe ich euch eine Filmreihe (+ eine Serie) ein, die den seltenen Ausreisser eines richtig guten Filmes zu RPGs darstellt.

JourneyQuest Thumbnail

Video auf YouTube Video auf UnlimitedAmmo

I have a weirldy changing-all-the-time relationship with games. Altough, with ADHD, thats just what all my interests are like, I suppose.

The point is: I want to pin down what I really like. Collect that. Maybe, once I get around to it, brush it all up and present it in a neat package. If not for an audience, then just for myself.

Another point is to challange myself and play games I have put off before. Grab what new things they offer that I like and catalogue them here. A little “best of experiences” journal, if you will.

And finally, I like to entertain the thought of making an RPG myself one day. Having a pool of my favorite ideas to draw from will be very useful. Maybe even just to write a tabletop adventure.

But yeah. Welcome. This is it.

I've known that I have anxiety disorder and ADHD for way more than a year now. It took friends that struggle with them as well suggesting it to me and a lot suddenly clicked into place.

Of course it's always been a feeling only. A hunch.

Welp, two months ago, following a day-long anxiety attack, I finally called a psychiatrist. And yesterday he told me that I he thinks I have anxiety disorder as well as ADHD – probably either in an 'okay' capacity, but together they have the capacity to tear me down.

There are mostly two ways I am affected negatively: Anxiety attacks, either random oder following a sort of “spook”. That could be a danger moment or a social situation that could – even just theoretically – lead to permanent status loss with someone who has power over me (like a boss at work, for example).

And the other is that I get sick. Regularly. On the weekend.

During the week, on workdays, I keep it together enough that I usually just feel exhausted by the end, but it's nothing compared to the weekend.

Usually a headache, hypersenstivity (especially to light) and dizziness to sick to my stomach. This leads to me needing to rest, so I do. And after 1-2 days I'm completly fine again. Oof.

Most of the times I'm good by sunday or monday morning, but when I'm not calling in sick to work is always challange.

So I am happy to say that today I told my team leader that I've been diagnosed. He was very understanding and just kept repeating that I should say something if they can do anything to make it easier on me.

That's really nice. I don't know what they could do, but it's a good sentiment. Mostly I wanted to create understanding for my relatively common – compared to my coworkers – sickdays.

I feel good to a) have confirmation that I am not just fragile, but it's very likely to be these common mental disorders. And b) that this allows me to share this confirmation.

Of course both disorders affect me in smaller, less dramatic ways, and I will always have to learn how to deal better with them. It's just great the big things are starting to get tackled now.

My psychiatrist prescribed me meds for the anxiety only for now and I'm optimistic. It neat.

It's such a simple idea, and yet massively ambitious: Any item that is out of the ordinary – quest items, unique items, but also magic items – has a little bit of flavour text that gives a glimpse into its history.

Now for quest and unique items that's kind of expected. But for magic items, I have not seen this before.

Baldurs Gate suffers of the same problem Gothic for example does too: common loot. Every dude with a weapon drops that weapon upon defeat. You then pick up the sword. Put it with the others. Sell those 40 stabby bois later.

Which makes magic loot amazing: A break from monotony! Something better! And now you have it! Aha!

It is clear that it's special to you, but what Baldurs Gate archives goes far deeper: It is special to the world as well.

And it doesn't do that much different than other games. Nobody speaks of your glowing “Orc Fricker The Frisky +4” when you talk them.

It simply has flavor text in it's description.

Usually they tell of the previous owner of the item: Why was it made, how did it become special and how might it have reached your hands?

While none of these stories waste an opportunity to drop names that don't mean anything to me (maybe they do to Forgotten Realms nerds), my head cinema immediatly starts spinning. After a couple of magic swords, rings, chain mail and gems something entirely different happened.

The labor that went into writing so many short stories strikes me as impressive already, and after enough of them all these little snippets of far-gone deeds and people melt together. Each of them revealing little windows into what is becoming more and more obvious to be a giant miasma of history and lore.

Not some concrete “write a wiki about it” lore. The similiarities these tiny stories share tell more than a straight-forward story ever could. After a dozen nuggets of heroes past and clever plans, they can't help but paint the picture of People of Adventure in a World Full of Adventure.

Insignificant these blurbs may seem, so are they proof that me and my party are by far not the first adventurers the world has seen. Nor will the be the last. They also serve as both inspiration and warnings – ideas for types of adventurers you might want to become or someone you wish to avoid!

Because finding this ring or these boots or this helmet is not just neat loot. They are showing you that heroes existed, and they also sometimes loose – either the item or their life – yet they also achieved enough to have their unpronouncable name and sweaty robe world fucking famous.

#rpgjourney